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Nachrichten

Saturday 2014-04-26 Montessori für Martin-Schule

Wir freuen uns, dass die Montessori-Arbeit für die Martin-Schule in der Erich Kästner Schule Laichingen weiter möglich ist.


Kinder begreifen mit allen Sinnen

LAICHINGEN (SZ) - Im Montessori-Studio in Laichingen können Kinder Zusammenhänge erlernen indem sie selbst ausprobieren und mit allen Sinnen „begreifen". Weil das Ange­bot der Lernwerkstatt innerhalb des Sommerferienprogramms so­fortausgebucht war gab es für gestern und heute noch zwei Zusatz­termine.

Von unserer Redakteurin Helen Walter

58 Anmeldungen für 16 Plätze. Das ist eine erfreuliche Rückmeldung, findet Reiner Wieland vom Vorstand des Fördervereins Montessori-Pädagogik Laichinger Alb. So ging es dem Verein, als er für den Rahmen des Sommerferienprogramms einen Termin anbot, an dem Kinder ab dem Vorschulalter mit Montessori-Material arbeiten und spielend lernen können. „Dieser Termin Anfang September war sofort ausgebucht", sagt Wieland, weil über­mäßig viele Anmeldungen kamen, entschloss sich der Verein, noch einen Zusatztermin anzubieten. Der fand gestern statt und findet heute Vormit­tag seine Fortsetzung.

Selbst entscheiden ist  wichtig

Bis zu zehn Kinder beschäftigen sich im Montessori-Studio spielend mit Montessori-Material, das dort zur Ver­fügung steht Die sechsjährige Morena malt nach vorgefertigten Formen Kreise, Trapez, Dreiecke und Vierecke auf ein Papier. Mit Buntstiften, die sie selbst aus dem Regal geholt hat . Das ist der Sinn von Montessori-Pädagogik. Die Kinder sollen selbst entschei­den, was sie lernen möchten, „denn was einen interessiert, das merkt man sich am besten", sagt Reiner Wieland. Morena hat sich auch aus freien Stücken für die Formenentschieden.

Nebenan erklärt Heide Wieland, ausgebildete Montessori-Pädagogin den anderen Kindern Utensilien, die diese sich selbst aus dem Bücherregal genommen haben. Da gibt es zum Bei­spiel das Glas mit Mais, der in einen Kolben mit schmaler Öffnung umgeschüttet werden sol. Daneben ein Trichter Wichtig ist erklärt Reiner Wieland, nicht sofort dem Kind zu zei­gen, dass man den Trichter zur Hand nehmen muss. Das Kind soll vielmehr völlig in Ruhe gelassen werden, um das Material austesten undeigene Er­fahrungen machen zu können. „Zeit ist etwas, was es in der Schule mit dem ganzen Druck nicht gibt", sagt Reiner Wieland. „Viel effektiver lernt das Kind, wenn es freiwillig bereit ist et­was aufzunehmen."

Ausprobieren heißt die Devise

Bei Geschwisterkindern, die zu­sammen ins Montessori-Studio kom­men, ist es manchmal schwieriger, sagt Wieland. Häufig komme es vor, dass der ältere Bruder oder die ältere Schwester fürsorglich dem jüngeren Geschwisterchen zeigt wie etwas geht, was zwar lobenswert et aber nicht denselben Lerneffekt bei dem jüngeren Kind hat, als wenn es von selbst ausprobiert und begreift.

Noch gibt es in Laichingen keinen Montessori-Zuganeiner bestehenden Regelschule, das aber ist das Ziel für Wielands. Sie freuen sich darüber, dass die zu besetzende Stelle im Krone-Kindergarten jetzt als Montessori-Stelle ausgeschrieben ist. Die Montessori-Kurse, die Heide Wieland im Lehrauftrag an der Martin-Schule anbietet, sind ebenfalls ausgebucht „Wichtig ist vor allem, dass die Eltern mehr Interesse an Reformpädagogik entwickeln", sagt Reiner Wieland

► Auf einen Blick

Das Trimester beginnt bald

Für das neue Trimester der Lernwerkstatt von September bis De­zember kann man sich anmelden, In­formationen bei Heide Wieland, Tel (0171) 20 34 608 oder unter Heide@montessori-LA.de Öff­nungszeiten des Montessori-Studios: montags 1330 bis 15 Uhr und donnerstags 9,30 bis 11 Uhr, Markt­platz 8, Laichingen